Jury hat Preisträger ermittelt – Buch ist gedruckt.

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Jeder Blick in die Zukunft birgt Unwägbarkeiten. Die Pandemie hat unsere ursprünglichen Pläne für den Schreibwettbewerb „A Friday in the Future“ über den Haufen geworfen. Es ist leider nicht möglich, die Gewinner zur drupa nach Düsseldorf einzuladen und sie im Rahmen der Messe angemessen zu feiern – die Messe ist auf 2024 verschoben.

Unsere Jury hat sich dennoch eingehend mit allen Gedichten, Kurzgeschichten, Essays und Theaterstücken beschäftigt, die uns Schülerinnen und Schüler von Gymnasien, Gesamt- und Realschulen zugesandt haben. Für alle eingereichten Texte gilt: Es war eine Freude, die Vielfalt der Gedankenwelten zu lesen und den Protagonisten in häufig phantastische technologischen Visionen, neuartige Städte und Lebensräume zu folgen. Doch in vielen eingereichten Beiträgen finden auch Ängste, Sorgen und Ohnmacht Ausdruck. Sie sind ein Spiegel unserer Zeit – und schon jetzt wichtige zeitgeschichtliche Dokumente.

Drei von ihnen wussten in besonderem Maß zu überzeugen:

  • Ivana Matosevic (Jahrgangsstufe 10) vom Paracelsus Gymnasium Hohenheim in Stuttgart hat eine humorvolle Geschichte, in englischer Sprache verfasst, in der sie unseren Blick in die Zukunft durch eine neuartige Linse lenkt.
  • Jana Teelen und Julia Rangs (Jahrgangsstufe 9) vom Franz-Haniel-Gymnasium in Duisburg haben gekonnt eine ernste Warnung vor der Zerstörung unserer Lebensgrundlagen in Gedichtform gebracht.
  • Und auch die Theatergruppe DG8 der 8. Klasse an der Trude-Herr-Gesamtschule Köln-Mülheim hat die Jury mit ihrem Stück "Friday, 13th" beeindruckt. Darin erlebt die 16-jährige Protagonistin einen Schlechte-Laune-Tag in ihrer Wohnwabe, den ihr auch ausgiebige Interaktion mit Robotern, Sprachassistenten, Computerspielen und Drohnen nicht wirklich versüßen kann.

Und es gibt eine weitere Preisträgerin: Deborah Moldawski, die an der Hochschule für Gestaltung in Offenbach studiert, hat mit ihrem Buchdeckelentwurf den bundesweiten Wettbewerb der Sternberg Stiftung für sich entschieden. Dieser Buchdeckel geht nun ebenso wie 43 von der Jury ausgewählte Textbeiträge in Druck. Herausgegeben von der Stiftung Druck- und Papiertechnik erscheint die Anthologie A Friday in the Future in einer Auflage von 1.000 Exemplaren. Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhalten in den nächsten Wochen ihr Belegexemplar.

Wir bedanken uns herzlich bei allen teilnehmenden Schülerinnen und Schülern, bei ihren Lehrerinnen und Lehrern sowie bei allen anderen Mitwirkenden!