Sternberg-Preise 2020

Heidelberger Druckmaschinen AG

Verleihung der Sternberg-Preise am Standort Wiesloch-Walldorf am 22. Juli 2020

Nachdem die offizielle Abschlussfeier, die für den 5. Mai 2020 geplant war, wie vieles andere auch coronabedingt schweren Herzens abgesagt werden musste, waren Geduld aber auch Kreativität gefragt, um zumindest für die Überreichung der Sternberg-Preise einen angemessenen und feierlichen Rahmen zu finden.

Am 22.07.2020 war es dann endlich soweit. Unter Berücksichtigung der geltenden Hygiene- und Abstandsregeln konnten die Preise in den großzügigen Räumlichkeiten des PMC im Gebäude 57 vergeben werden.

Herr Prof. Dr. Felder richtete Grußworte an die rund 25 anwesenden Teilnehmer der Feierstunde. Neben den sieben Preisträgern waren Herr Haus, Leiter Organisations- und Personalentwicklung, Gerald Dörr als Vertreter des Betriebsrates sowie von der Ausbildungsleitung Christian Beck und Andreas Blum, der zudem als Moderator durch den Nachmittag führte, mit von der Partie.

In seiner Ansprache ging Felder auf die schwierige aktuelle Unternehmenssituation ein, zeigte aber auch die Perspektiven auf, die sich durch den hpts. altersbedingten Personalabbau für die jungen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ergeben. Er würdigte die Leistung der jungen Kolleginnen und Kollegen, gerade auch hinsichtlich der nicht immer ganz gewöhnlichen Lebensläufe. Auch durch Umwege – oder vielleicht gerade deshalb – kann mit einem klaren Ziel vor Augen und der nötigen Motivation und Disziplin ganz viel erreicht werden, was die Preisträger ja eindrucksvoll bewiesen haben. In diesem Zusammenhang zitierte er aus einem Song Tim Bendzkos: „Manchmal löst ein Abgrund in mir Angst aus. Doch ich geh' nicht zurück, ich nehm' nur Anlauf.“

Rainer Haus übernahm erneut die Laudationen und nahm zunächst Bezug auf den Namensgeber des Preises. Dr. Ing. E.h. Hubert H. A. Sternberg war sage und schreibe 46 Jahre Vorstandvorsitzender des Unternehmens. Als außergewöhnliche Führungskraft lenkte er es z.B. durch schwierige Kriegs- und Nachkriegsjahre. Haus schlug damit den Bogen zu den Preisträgern. Auch sie erlebten Höhen und Tiefen – aber immer gilt es, nach vorne zu schauen.

In lockerer und persönlicher Art übernahm er die Laudationen und stellte die Werdegänge vor. Da war z.B. von einem zunächst gescheiterten Studium die Rede, was aber dann mit einem exzellenten Abschluss als Elektroniker für Geräte und Systeme endete. Umgekehrt kann man auch über eine Erstausbildung mit mittlerer Reife und dem Nachholen der Fachhochschulreife einen erfolgreichen Hochschulabschluss erlangen. In einem anderen Fall gelang über den Einstieg ins Tarifliche Förderjahr bei Heidelberg ein “Durchmarsch” bis hin zum aktuell laufenden dualen Studium. Und als gelernte Fensterbauerin kann man anschließend noch mit sehr großem Erfolg Industriemechanikerin werden, einschließlich der Ausbildung zur Servicetechnikerin.

Den beschwingten musikalischen Rahmen bildeten Seifeddine Jlassi mit Gitarre und Gesang und Pascal Fessler an der Cajon. Beides sind echte „Heidelberg-Gewächse“. Mit ihren Reggae-Darbietungen haben sie bereits mehrere Veranstaltungen bereichert.

Das delikate Fingerfood, das HCS zum Abschluss Corona-gerecht in netten kleinen Gläsern bereitstellte, rundete die sehr persönliche Feier ab.

Wir gratulieren unseren Preisträgern und an dieser Stelle auch allen anderen Absolventen ganz herzlich und wünschen weiterhin alles Gute und viel Erfolg!