Projekt: Lackschichtdickenmessung

Prozesssicherheit und Absicherung von Qualitätseigenschaften sind Ziele des Projektes

Bei dem Offset-Druckvorgang sind die Bestimmung der verbrauchten Lackmengen und die Ermittlung der erzielten Schichtdicken bislang nicht systematisch untersucht. Die Motivation liegt für das Projekt im Erzeugen von Prozesssicherheit und in der Absicherung von Qualitätseigenschaften, die von der Schichtdicke abhängen, wie z. B. die Barriere-Eigenschaften, die Oberflächeneigenschaften und optische Effekte. Nicht sachgerechte Lackauftragsmengen oder Schwankungen der Lackauftragsmengen während des Auflagendrucks sollen damit erfassbar werden. Des Weiteren werden Folienlaminierungen zunehmend durch funktionelle Lacke ersetzt, die eine Kontrolle der Schichtdicken erfordern.

In einer Vorstudie am Fraunhofer IPA wurden verfügbare Messmethoden zur Inline-Schichtdickenbestimmung untersucht und technisch und wirtschaftlich eingeschätzt. Dabei zeigte sich, dass unter anderem das Messprinzip der Interferometrie am erfolgsversprechend ist, um eine Inline-Schichtdickenbestimmung in Offset- und Flexodruckmaschinen zu ermöglichen. Aufbauend auf der Vorstudie wird ein Antrag für ein Anschlussprojekt zur Interferometrie erarbeitet.

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